Deutsche Tageszeitung - Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Hamburg starten am Donnerstag

Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Hamburg starten am Donnerstag


Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Hamburg starten am Donnerstag
Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen in Hamburg starten am Donnerstag / Foto: © AFP/Archiv

Rund dreieinhalb Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg sollen am Donnerstag die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grüne beginnen. Dies teilten beide Parteien am Dienstag in der Hansestadt gemeinsam mit. Weitere acht Verhandlungstage seien zunächst bis zum 12. April bestimmt, hieß es. Es seien darüber hinaus aber weitere Termine vorgesehen.

Textgröße ändern:

Nach zwei Sondierungsrunden mit den Grünen und der oppositionellen CDU hatte sich die SPD zuletzt zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Grünen entschieden. Den entsprechenden Beschluss fasste der SPD-Landesvorstand am Samstag. Die SPD regiert in Hamburg seit 2015 gemeinsam mit den Grünen.

Die Sozialdemokraten mit ihrem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher gewannen die Bürgerschaftswahl vom 2. März mit klarem Abstand vor CDU und Grünen. Bei der Wahl zogen auch die Linke und die AfD in die Bürgerschaft ein. Die FDP und das BSW verpassten den Einzug hingegen. Die Bürgerschaft konstituiert sich am Mittwoch.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Macron will bei Besuch in Ägypten in die Nähe des Gazastreifens reisen

Bei seinem Besuch in Ägypten nächste Woche will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in die Nähe des Gazastreifens reisen. In der ägyptischen Haftstadt Al-Arisch werde Macron sich kommenden Dienstag mit humanitären Helfern treffen, um seine Unterstützung für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu unterstreichen, teilte der Elysée-Palast am Donnerstag mit. Arisch liegt etwa 50 Kilometer vom Gazastreifen entfernt und ist ein wichtiger Übergangspunkt für Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet.

Dänische Regierungschefin weist in Grönland Trumps Annexions-Pläne entschieden zurück

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat bei einem Besuch in Grönland die Übernahme-Drohungen von US-Präsident Donald Trump entschieden zurückgewiesen. "Sie können nicht ein anderes Land annektieren", sagte sie am Donnerstag an die US-Regierung gerichtet.

Signal-Affäre: Pentagon untersucht Rolle von Verteidigungsminister Hegseth

Das Pentagon nimmt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ins Visier: Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins kündigte am Donnerstag eine interne Untersuchung zur Rolle Hegseths in der sogenannten Chatgruppenaffäre an. Im Messengerdienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war.

Deutschland verhängt Einreiseverbot gegen bosnischen Serbenführer Dodik

Der per Haftbefehl gesuchte bosnische Serbenführer Milorad Dodik darf künftig nicht mehr nach Deutschland und Österreich einreisen. Europa-Staatsministerin Anna Lührmann (Grüne) und die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger verkündeten die Strafmaßnahme gegen den Präsidenten der überwiegend von bosnischen Serben bewohnten Republika Srpska (RS) am Donnerstag bei einem Besuch in Sarajevo.

Textgröße ändern: