Deutsche Tageszeitung - Erst Trumps Hollywood-Stern beschädigt, dann wohl Marilyn-Monroe-Statue gestohlen

Erst Trumps Hollywood-Stern beschädigt, dann wohl Marilyn-Monroe-Statue gestohlen


Erst Trumps Hollywood-Stern beschädigt, dann wohl Marilyn-Monroe-Statue gestohlen
Erst Trumps Hollywood-Stern beschädigt, dann wohl Marilyn-Monroe-Statue gestohlen / Foto: ©

Ein Mann, der 2018 den Stern von US-Präsident Donald Trump auf dem Hollywood Walk of Fame beschädigt hatte, soll jetzt in der selben Gegend eine Statue von Filmlegende Marilyn Monroe gestohlen haben. Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles leitete am Montag ein Verfahren gegen den 25-jährigen Austin Clay wegen Diebstahls und Vandalismus ein. Er war auf Überwachungsvideos identifiziert und am Freitag festgenommen worden.

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Bei einer Verurteilung drohen Clay bis zu drei Jahr Haft. Medien berichteten, Ermittler hätten bei einer Wohnungsdurchsuchung Hinweise gefunden, die den 25-Jährigen mit der Tat in Verbindung bringen. Die Statue der Hollywood-Diva bleibt aber verschwunden.

Die Monroe-Statue, welche die Schauspielerin in ihrer berühmten Pose mit wehendem weißen Kleid aus dem Film "Das verflixte 7. Jahr" zeigt, war Mitte Juni von einer Skulptur auf dem Hollywood Walk of Fame gestohlen worden. Ein Mann kletterte nachts auf die Skulptur, mit der bedeutende Frauen der Kino-Geschichte gewürdigt werden. Dann sägte er die auf der Skulptur thronende Monroe-Statue ab.

Die Polizei befürchtet angesichts der Aufnahmen einer Überwachungskamera, dass die Statue bei dem Diebstahl zerstört wurde. Es müsse davon ausgegangen werden, dass sie "in viele Stücke" zerbrochen sei, sagte ein Polizist dem Sender NBC4.

Clay soll am Dienstag einem Gericht vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft empfiehlt eine Kaution in Höhe von 45.000 Dollar.

Austin Clay hat im Juli 2018 für Aufsehen gesorgt, als er mit einer Spitzhacke den Stern von US-Präsident Trump auf dem Hollywood Walk of Fame bis zur Unkenntlichkeit beschädigte. Er musste einen Tag im Gefängnis verbringen, bekam drei Jahre auf Bewährung, musste 20 Tage gemeinnützige Arbeit verrichten und sich psychologisch betreuen lassen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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