Deutsche Tageszeitung - Verurteilung für Mord an Jugendlicher vor mehr als 38 Jahren rechtskräftig

Verurteilung für Mord an Jugendlicher vor mehr als 38 Jahren rechtskräftig


Verurteilung für Mord an Jugendlicher vor mehr als 38 Jahren rechtskräftig
Verurteilung für Mord an Jugendlicher vor mehr als 38 Jahren rechtskräftig / Foto: © AFP/Archiv

Eine vom Landgericht Darmstadt verhängte lebenslange Haftstrafe für die Ermordung einer 15-Jährigen vor mehr als 38 Jahren ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die von dem inzwischen 63-jährigen Beschuldigten gegen das Urteil eingereichte Revision nach eigenen Angaben vom Mittwoch als unbegründet. Eine Prüfung habe keinerlei Rechtsfehler zu seinen Ungunsten ergeben.

Textgröße ändern:

Das Landgericht im hessischen Darmstadt hatte den Mann im Dezember vergangenen Jahres unter Einbeziehung einer früher verhängten Gefängnisstrafe wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Darüber hinaus bestätigte es die bereits zuvor angeordnete Unterbringung des Beschuldigten in einer Psychiatrie.

Nach Feststellungen des Landgerichts hatte der Angeklagte am 29. Juni 1986 eine 15-Jährige in einem Wald im hessischen Lindenfels erstochen, nachdem er sie zuvor sexuell missbraucht hatte. Dadurch wollte er die Vergewaltigung vertuschen und eine Identifizierung als Täter verhindern. Das Opfer hatte sich damals auf dem Rückweg von einem Freibadbesuch befunden. Die Jugendliche blieb lange vermisst, ihre skelettierte Leiche wurde erst eineinhalb Jahre nach der Tat entdeckt.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Dreh von Rapvideo in Frankfurter Parkhaus löst Polizeieinsatz aus

Der Dreh eines Musikvideos in einem Parkhaus in Frankfurt am Main hat für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zeugen meldeten am Samstagabend eine Gruppe von Menschen mit Sturmhauben und Waffen, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Sonntag mitteilte. Die Beamten stießen vor Ort auf die Gruppe, die ohne Drehgenehmigung ein Rapvideo produzieren wollte.

Umstrittener Umbau: Katholische Hedwigskathedrale in Berlin wiedereröffnet

Nach jahrelangen Umbaumaßnahmen ist die katholische Hedwigskathedrale in der Berliner Innenstadt wiedereröffnet worden. Das Gotteshaus solle als Einladung an alle Menschen verstanden werden - "an jene, die an Gott glauben, und an die, die ihre Lebensorientierung ohne Gott leben", sagte der Berliner Erzbischof Heiner Koch am Sonntag laut vorab verbreitetem Predigttext anlässlich der Wiedereröffnung. Die großen und einladenden Tore der Kathedrale stünden allen offen.

Mann fährt bei Schwerte rückwärts auf Autobahn: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß

Ein Autofahrer ist am Samstagabend bei Schwerte in Nordrhein-Westfalen rückwärts auf die Autobahn gefahren und mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Fünf Menschen wurden dabei leicht verletzt, wie die Polizei in Dortmund am Sonntag berichtete. Die Verletzten, darunter zwei Kinder, wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Spaziergänger in Hamburg finden Leiche ohne Kopf am Elbufer: Todesursache unklar

Eine angespülte Leiche ohne Kopf haben Spaziergänger im Hamburger Stadtteil Rissen am Samstagnachmittag am Elbufer gefunden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, handelt es sich um einen Torso. Er wurde zur Untersuchung in die Rechtsmedizin gebracht.

Textgröße ändern: