Trumps Iran‑Invasionsdrohung
Ratingagenturen im Fokus
Schläferzellen schaden Kredit
Panik im Private‑Credit‑Markt
SpaceX reicht Unterlagen für Mega-Börsengang ein
Trump stellt Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - Teheran dementiert Waffenruhe-Angebot
Rechtsextreme Kampfsportgruppe: Haft- und Bewährungsstrafen für drei Angeklagte
Oberstes US-Gericht skeptisch über Trump-Plan für eingeschränkte Staatsbürgerschaft
Wirtschaft
"Deutschlandtrend": Zwei von drei Deutschen empfinden Abgabenlast als zu hoch
Zwei Drittel der Bundesbürger fühlen sich dem neuen "Deutschlandtrend" der ARD zufolge durch Steuern und Sozialabgaben zu stark belastet. 66 Prozent der Menschen in Deutschland sind dieser Meinung, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Infratest dimap hervorgeht. Unter den Befragten im erwerbsfähigen Alter ist der Anteil noch höher: Er liegt bei 72 Prozent. Bei den Über-65-Jährigen sind es 56 Prozent.
Sport
Der Weltmeister bleibt: Götze verlängert in Frankfurt
Der Weltmeister bleibt noch zwei Jahre: Mario Götze (33) hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis zum Sommer 2028 verlängert. Das gab der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga am Mittwoch bekannt. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hat Götze allerdings einen schweren Stand.
Letzte Nachrichten
Politik
Nach Trump-Aussagen: Iran dementiert Bitte um Waffenruhe
Die iranische Führung hat dementiert, US-Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten zu haben. "Trumps Äußerungen zur Bitte des Iran um einen Waffenstillstand sind falsch und entbehren jeder Grundlage", erklärte Esmail Baghai, Sprecher des Außenministeriums in Teheran, am Mittwoch laut dem iranischen Staatsfernsehen. Trump hatte zuvor erklärt, von der neuen Führung im Iran um eine Einstellung der Kämpfe gebeten worden zu sein.
Wirtschaft
Spritpreise steigen am Mittag um fast acht Cent
Die Tankstellen dürfen seit Mittwoch ihre Preise nur noch einmal am Tag erhöhen - um 12.00 Uhr mittags: Nach einer ersten Auswertung des ADAC führte die Regelung am ersten Tag zu Preissteigerungen von durchschnittlich fast acht Cent. Benzin kostete nach der Preiserhöhung im bundesweiten Schnitt 2,175 Euro pro Liter, Diesel notierte bei 2,376 Euro. Im weiteren Tagesverlauf sind nur noch Preissenkungen zulässig.
Boulevard
Streik im Westjordanland: Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafe-Gesetz
Im Westjordanland haben am Mittwoch zahlreiche Menschen gegen die vom israelischen Parlament beschlossene Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser protestiert. Viele Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in dem Palästinensergebiet blieben am Mittwoch geschlossen, wie AFP-Reporter berichteten. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Dienstag zu einem Generalstreik im Westjordanland aufgerufen.
Wirtschaft
Ex-Finanzminister Kukies geht zu US-Investmentbank Morgan Stanley
Der frühere Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) übernimmt eine führende Funktion bei der US-Investmentbank Morgan Stanley. Kukies kündigte den Wechsel am Mittwoch selbst im Onlinenetzwerk Linkedin an. Die Bundesregierung stimmte dem Wechsel nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius unter Auflagen zu.
Politik
Oberstes US-Gericht berät über Staatsbürgerschaft per Geburt - Trump im Publikum
Am Obersten Gerichtshof der USA hat am Mittwoch eine Anhörung zum Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft begonnen. Dabei geht es um den Plan von Präsident Donald Trump, das in der Verfassung verankerte Recht auf die US-Staatsbürgerschaft unter anderem für die Kinder von Menschen ohne gültigem Aufenthaltsstatus abzuschaffen. Trump nahm an der Verhandlung des Supreme Court persönlich teil, laut US-Medien als erster amtierender Präsident. Vor dem Gericht demonstrierten dutzende Menschen gegen seine Pläne.
Politik
Mindestens 40 Migranten sterben bei Bootsunglücken in Mittelmeer und Ärmelkanal
Bei Vorfällen mit Booten im Mittelmeer und im Ärmelkanal sind mindestens 40 Migranten ums Leben gekommen. Vor der türkischen Ägäisküste wurden mindestens 19 Menschen aus Afghanistan tot aus dem Wasser geborgen, darunter ein Baby, wie die türkische Küstenwache am Mittwoch mitteilte. Italiens Küstenwache meldete derweil den Fund von 19 toten Migranten auf einem Boot vor der italienischen Insel Lampedusa. Beim Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, starben zwei weitere Menschen.
Politik
Nach Ankunft von Öltanker: Russland sichert Kuba weitere Hilfe zu
Nach der Ankunft eines russischen Öltankers in Kuba hat Moskau dem Karibikstaat weitere Unterstützung zugesichert. "Kuba ist unser Freund und engster Partner in der Karibik", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch in Moskau. "Wir haben nicht das Recht, es fallenzulassen, und deshalb wird unsere Hilfe weiter andauern."
Boulevard
Tödliche Schüsse auf Polizisten in Saarland: Junger Täter soll in Psychiatrie
Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen Polizisten im saarländischen Völklingen hat das Landgericht Saarbrücken den Mordvorwurf gegen den Angeklagten fallengelassen. Der zur Tatzeit 18-Jährige sei wegen einer paranoiden Schizophrenie bei den Schüssen schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Der Mann soll nun unbefristet in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach angesichts des Urteils von einem "Schlag ins Gesicht" für alle Polizisten.
Politik
Rückkehr von Syrern: Merz sorgt weiter für Unverständnis
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sorgt mit seinen Äußerungen zur Rückkehr von Syrern weiter für Unverständnis. Die Grünen warfen Merz am Mittwoch vor, das Vertrauen in die Politik zu beschädigen, indem er die Realität verkenne, dass viele geflüchtete Syrerinnen und Syrer "in systemrelevanten Berufen" arbeiten. Die führenden Wirtschaftsinstitute warnten vor erheblichen Folgen, sollte tatsächlich binnen drei Jahren ein Großteil der Syrer in ihre Heimat zurückkehren.
Sport
Dzeko: Wohl keine OP, aber auch keine schnelle Rückkehr
Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. "Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei."
Trump nennt Nato "Papiertiger" und droht mit Austritt der USA
US-Präsident Donald Trump hat aus Ärger über die Haltung der Verbündeten im Iran-Krieg einen möglichen Austritt der USA aus der Nato angedeutet. Die Militärallianz sei "ein Papiertiger", sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der britischen Zeitung "Telegraph". Der US-Präsident und sein Außenminister Marco Rubio kündigten an, die Nato-Mitgliedschaft der USA nach Beendigung des Iran-Kriegs zu überdenken. Die Bundesregierung erklärte, sie stehe mit Trump im Austausch und setze auf eine "Versachlichung" der Debatte.
Politik
Weiterer Prozess gegen Kaiserreichsgruppe in München: Brief an Putin zum Umsturz
In dem Ermittlungskomplex um die sogenannte Kaiserreichsgruppe hat am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen drei weitere Angeklagte begonnen. Den Männern im Alter von 60 bis 71 Jahren wird Mitgliedschaft oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Sie sollen angeboten haben, nach einem Umsturz in Deutschland als Minister eines "Präsidialstaates Königreich Preußen" tätig zu werden.
Wirtschaft
Betankung von Trägerrakete für Mondmission Artemis 2 begonnen
Wenige Stunden vor dem geplanten Start der bemannten Mond-Mission Artemis 2 hat die Nasa mit der Betankung der Trägerrakete begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein begann das Team des Kennedy Space Center in Cape Canaveral am Mittwoch um 8.35 Uhr Ortszeit (14.35 Uhr MESZ) damit, die riesigen Tanks der 98 Meter langen orange-weißen SLS-Rakete mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff zu betanken.
Politik
Trump stellt Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - Teheran soll Waffenruhe angeboten haben
Rund einen Monat nach dem Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende der Angriffe in Aussicht gestellt. Trump sagte im Weißen Haus vor Journalisten, die USA würden "sehr bald" den Iran verlassen, am Mittwochmorgen schrieb er vom Angebot einer Waffenruhe durch Teheran. Für Mittwochabend kündigte das Weiße Haus eine Ansprache Trumps zum Iran an. Unterdessen wurden die iranische Hauptstadt Teheran und das Zentrum Israels erneut unter Beschuss genommen.
Politik
Trump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten
Der Iran hat die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten. "Wir werden das in Betracht ziehen, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Bis diese Bedingung erfüllt sei, würden die USA den Iran weiter angreifen und "zurück in die Steinzeit" bomben, drohte der Präsident.
Boulevard
Wegen Aufrufen zu Anschlägen auf Politiker: Anklage gegen Reichsbürger erhoben
Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger erhoben. Der Beschuldigte habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres im Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen, erklärte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe.
Umwelt
Keine Hoffnung mehr für Buckelwal: Tier vor Ostseeküste liegt im Sterben
Für den wochenlang vor der Ostseeküste umherirrenden Buckelwal gibt es keine Hoffnung mehr. Behörden und Experten stellten am Mittwoch die aktiven Bemühungen zur Rettung des in flachem Wasser vor der Insel Poel bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern festliegenden Meeressäugers ein. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der Experte Burkard Baschek bei einer streckenweise emotionalen gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD).
Politik
Rückkehr von Kriegsflüchtlingen: Regierung betont Einigkeit mit Syrien
Mit seinen Äußerungen zur Rückkehr von Syrern hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für Verwirrung gesorgt. Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa widersprach Merz, dass die Zahl von 80 Prozent Rückkehrern von ihm stamme. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte dazu am Mittwoch in Berlin, es tue "nichts zur Sache, wer welche Zahl in diesem Kontext genannt" habe. Entscheidend sei, dass sich beide Seiten bei der Notwendigkeit der Rückkehr von Kriegsflüchtlingen einig seien.
Politik
Jens Spahn: "Ich bin schwul, nicht queer"
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) will nicht homosexuell oder queer genannt werden. "Ich bin schwul, nicht queer", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit" nach Angaben vom Mittwoch. Wer mithilfe des Labels "queer" alles zu einer Frage der Selbstdefinition erkläre, stelle die Emanzipationsgeschichte infrage. Auch von dem Wort "homosexuell" distanziert sich Spahn. Seinem Vorgänger als Fraktionschef, Volker Kauder (CDU), habe er gesagt: "Ich möchte von dir nie wieder homosexuell genannt werden." Er bevorzuge den Ausdruck "schwul".
Dutzende Migranten an bosnisch-kroatischer Grenze in Lebensgefahr geraten
Im Grenzgebiet zwischen Bosnien und Kroatien sind dutzende Migranten, die über die sogenannte Balkanroute in die westliche EU gelangen wollten, in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Etwa 30 Menschen seien aus sumpfigen Gebiet gerettet worden, erklärte der kroatische Innenminister Davor Bozinovic am Mittwoch. Es werde nach weiteren möglichen Betroffenen gesucht - einige seien womöglich bei der Überquerung des Grenzflusses Save gestorben.
Wirtschaft
Flugbenzin in Indien stark verteuert - Dieselpreis in Kambodscha verdoppelt
Wegen der durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Energiekosten müssen Fluggesellschaften in Indien künftig deutlich mehr für Flugbenzin zahlen. Es sei für Mittwoch ein Anstieg des Preises für Flugkraftstoff für den heimischen Markt um mehr als 100 Prozent erwartet worden, erklärte das indische Energieministerium am Mittwoch. Das Ministerium habe den Anstieg für Inlandsflüge auf 25 Prozent begrenzt.
Politik
Cannabis-Evaluation: Kein Konsumanstieg - aber andere Probleme
Wissenschaftler sehen zwei Jahre nach der Teil-Legalisierung von Cannabis keinen gestiegenen Konsum - aber andere Probleme. Dies ist das Ergebnis eines am Mittwoch vorgelegten Zwischenberichts. Nach Ansicht mehrerer unionsgeführter Ministerien unterstreichen die Ergebnisse einen "dringenden Handlungsbedarf". SPD, Grüne und Linke fordern auch ein Nachsteuern, betonen aber zugleich die positiven Folgen der Teillegalisierung.
Boulevard
Mehr als drei Jahre Haft wegen Missbrauchs für Priester: Tat auf Oktoberfest
Das Landgericht München I hat in einem Missbrauchsprozess den katholischen Pater Piotr. M. am Mittwoch zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er soll nach einem Oktoberfestbesuch zwei volltrunkene Jugendliche aus seiner Gemeinde zu vergewaltigen versucht haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Das Gericht verurteilte den Geistlichen wegen versuchten schweren sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen und dem Besitz jugendpornografischer Inhalte.
Sport
Österreicher Mitter neuer Skisprung-Bundestrainer
Der Österreicher Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer. Der 44-Jährige folgt auf seinen Landsmann Stefan Horngacher, der nach sieben Jahren seinen Abschied verkündet hatte. "Ich freue mich sehr und möchte mein Know-how und meine Erfahrung einbringen", sagte Mitter, ehemaliger Cheftrainer in Finnland und seit 2023 Horngachers Assistent.
Politik
Trump nennt Nato "Papiertiger" und deutet möglichen Austritt aus Militärallianz an
US-Präsident Donald Trump hat einen möglichen Austritt der USA aus der Nato angedeutet. Die Nato sei "ein Papiertiger", sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der britischen Zeitung "Telegraph". Auf die Frage, ob er nach dem Iran-Krieg die Nato-Mitgliedschaft überdenken werde, antwortete der US-Präsident: "Oh ja, ich würde sagen, dass es über ein bloßes Hinterfragen hinausgeht." Auch US-Außenminister Marco Rubio stellte die Mitgliedschaft der Vereinigten Staaten in der Nato infrage.
Politik
Macron wirbt in Japan für "Vorhersehbarkeit" Europas
Angesichts des unberechenbaren US-Vorgehens im Iran-Krieg hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei seinem Japan-Besuch die "Vorhersehbarkeit" europäischer Politik angepriesen. "Wir haben in den vergangenen Jahren und auch in den vergangenen Wochen unter Beweis gestellt: Wir stehen da, wo wir gesagt haben, dass wir sein werden", sagte er am Mittwoch in Tokio vor japanischen Geschäftsleuten und Investoren. "Vorhersehbarkeit hat ihren Wert", betonte er.
Boulevard
Mindestens 19 Afghanen vor türkischer Küste ertrunken
Bei einem Bootsunglück vor der türkischen Ägäisküste sind mindestens 19 Migranten aus Afghanistan ums Leben gekommen, darunter ein Baby. Die Küstenwache barg am Mittwoch nach eigenen Angaben 18 Leichen aus dem Wasser, ein weiterer Mensch starb später im Krankenhaus. 20 Insassen des Schlauchboots überlebten das Unglück. Ein weiterer Mensch wurde vermisst.
Wirtschaft
Projekt für Schnellzug Paris-Madrid wird vorläufig eingestellt
Aus der geplanten Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Madrid und Paris wird so bald nichts. Das Vorhaben werde vorläufig ausgesetzt, teilte die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe am Mittwoch mit. Grund sind wohl Schwierigkeiten bei der Zulassung der spanischen Züge in Frankreich. "Wir wollen das Projekt wieder aufnehmen, wenn die technischen und betrieblichen Bedingungen es zulassen", fügte der Bahnkonzern hinzu.
Boulevard
Millionenschaden: Kopf vom mutmaßlicher Betrügerbande in Düsseldorf festgenommen
In Nordhrein-Westfalen ist der Kopf einer mutmaßlichen Betrügerbande festgenommen worden, die mit Scheinfirmen einen Millionenschaden verursacht haben soll. Polizeibeamte nahmen den 42-Jährigen am Mittwoch an seiner privaten Wohnanschrift in Düsseldorf fest, wie das Polizeipräsidium Köln mitteilte. Im Großraum Düsseldorf sowie in Gelsenkirchen wurden außerdem zehn richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.
Wissenswertes
Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben
Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.
Politik
Womöglich mehrere Migranten an bosnisch-kroatischer Grenze gestorben
Im Grenzgebiet zwischen Bosnien und Kroatien sind möglicherweise mehrere Menschen bei dem Versuch ums Leben gekommen, über die Balkanroute in die westliche EU zu gelangen. Rettungskräfte versuchten, mehrere Dutzend mutmaßliche Migranten aus dem sumpfigen Gebiet zu bergen, sagte Kroatiens Innenminister Davor Bozinovic am Mittwoch dem Radiosender HRT. Er äußerte zugleich die Befürchtung, dass einige der Menschen gestorben sein könnten.
Sport
Dynamo Dresden trauert um Hans-Jürgen Kreische
Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden trauert um seinen Ehrenspielführer Hans-Jürgen Kreische. Wie der Verein mitteilte, verstarb der frühere Nationalspieler der DDR in der Nacht zu Mittwoch im Alter von 78 Jahren. Vor dem kommenden Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky) wird es eine Gedenkminute zu Kreisches Ehren geben. Die Dresdner Mannschaft wird zudem mit Trauerflor auflaufen.
Wirtschaft
Iran-Krieg bremst deutsche Wirtschaft massiv aus - Wachstumsprognose halbiert
Der Iran-Krieg und die stark gestiegenen Energiepreise bremsen die wirtschaftliche Erholung Deutschlands aus: Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr mehr als halbiert. Sie erwarten für 2026 noch eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von 0,6 Prozent und für 2027 um 0,9 Prozent. Im Herbst hatten die Ökonomen noch mit einem Wachstum von 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent gerechnet.
Wirtschaft
ChatGPT-Entwickler OpenAI sammelt 122 Milliarden Dollar in weiterer Investorenrunde
Der Entwickler des KI-Chatbots ChatGPT, OpenAI, hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 122 Milliarden Dollar eingenommen. Die Unternehmensbewertung steigt damit auf 852 Milliarden Dollar, wie OpenAI am Dienstag mitteilte. Das frische Geld kommt im Wesentlichen von drei Investoren - dem Online-Konzern Amazon, dem Chiphersteller Nvidia und dem japanischen Investoren Softbank.
Sport
Debüt in der Heimat: Evenepoel fährt die Flandern-Rundfahrt
Ein belgischer Radstar für den großen belgischen Klassiker: Remco Evenepoel hat überraschend seine Teilnahme an der prestigeträchtigen Flandern-Rundfahrt am Sonntag bekannt gegeben. Der Doppel-Olympiasieger vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe feiert damit sein Debüt beim wichtigsten Eintagesrennen in seinem Heimatland.
Politik
Sexualisiertes Deepfake-Video: CDU-Fraktion in Niedersachsen schaltet Ermittler ein
Nach einem mutmaßlichen Deepfake-Video mit sexualisiertem Inhalt hat die CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Sachverhalt werde "sorgfältig" geprüft und müsse "lückenlos aufgeklärt" werden, erklärte Fraktionschef Sebastian Lechner am Mittwoch in Hannover. Die Landtagsfraktion werde ihrerseits sämtliche für sie selbst "notwendigen rechtlichen Maßnahmen" ergreifen.
Boulevard
Urteil: Frau bekommt keine Auskunft über durch Samenspende gezeugte Halbgeschwister
Eine mit Hilfe einer Samenspende gezeugte Frau ist mit dem Versuch gescheitert, Auskunft über die Samenspenden ihres Vaters und damit die Zahl ihrer Halbgeschwister zu bekommen. Auch das Interesse der Frau an einer Kontaktaufnahme zu den Geschwistern führe nicht zu dem Anspruch auf die Information, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Mittwoch. Nach eigenen Recherchen der Frau hat diese 33 Halbgeschwister.
Technik
Rückkehr zum Mond nach gut 50 Jahren: Bemannte Artemis-2-Mission der Nasa startbereit
Rückkehr zum Mond nach mehr als einem halben Jahrhundert - diesem historischen Ereignis fiebern am Mittwoch nicht nur die vier Besatzungsmitglieder der US-Mission Artemis 2, sondern auch Raumfahrt-Fans in aller Welt entgegen. Um 00.24 Uhr MESZ soll die riesige Trägerrakete SLS die Orion-Raumkapsel mit der Artemis-2-Crew ins All bringen - nicht zuletzt dank deutscher Raumfahrttechnik. Erstmals nehmen dann ein Schwarzer und eine Frau an einer Mondmission teil.
Politik
Kommunen verzeichnen 2025 neues Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro
Die Kommunen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 2025 ein Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro aufgewiesen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, war dies das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Der Deutsche Städtetag forderte eine jährliche Soforthilfe von 30 Milliarden Euro, der Deutsche Landkreistag forderte eine sofortige Anhebung des kommunalen Anteils an der Umsatzsteuer um zehn Prozentpunkte.